Indien 2015

Indien – Abenteuer im Land der Maharadschas

Nun hab ich Indien auch bereist. Hab so vieles gesehen, und hab so viele Eindrücke gesammelt das ich nun sagen kann Indien ist so unglaublich anders, als das was ich bisher gesehen habe. Indien ist bunt, lebhaft und stellenweise sehr laut. Die Frauen mit ihren schönen Saris machen dieses Land zu dem gemacht, was wir an Indien lieben. Sie bringen immer Farbe in Ihrem teilweise triste Leben.

Ich hab sehr viele wundervolle Paläste, prächtigen Felsheiligtümer, mittelalterlichen Forts, Tempel, Nationalpark, und viele andere Sehenswürdigkeiten besucht, dass ich kaum sagen kann, was mir am besten gefallen hat.
Ob es nun die typischen Havelis (palastartige Wohnhäuser um einen Innenhof herum gebaut)
das Junagarh Fort das mit Kristallglas, Spiegeleffekten, chinesischen Tapeten und holländischen Kacheln
Jodphur auch „blaue Stadt“ genannt mit seinen blau angemalten Häuser und das prächtige Mehrangarh Fort
Ranakpur, wo sich die großartigsten Jain-Tempel Indiens befinden
Jaipur, wo sich der berühmte Palast der Winde befindet
Nationalpark Ranthambore wo ich tatsächlich 2 Tiger gesehen habe (ist nicht immer der Fall. Wir hatten wirklich großes Glück),
und natürlich der Highlights meiner Reise, das legendäre Grabmal Taj Mahal und noch vieles mehr.
Eines ist sicher, alles ist auf seine Art sehenswert.

Doch das war noch lange nicht alles. Eine Fahrt mir einem von Kamel gezogenen Wagen in die Wüste und dann da einen Kaffee zu trinken und den Sonnenuntergang genießen hatte schon was Abenteuerliches. Auch der Ausritt auf dem Kamel zu den Sanddünen war etwas, was mir unheimlich Spaß gemacht hat. Doch davor mussten wir erst mit dem Geländewagen in die Wüste gefahren werde. Ich kann Euch sagen das war echt der Hammer.
Ich hab in diesem Urlaub so viel Arten von Fortbewegungsmittel gehabt, dass ich denke es gibt nichts, was ich noch nicht gefahren bin. Darunter war ein Tuck Tuck, ein offener Truck (Canter), eine Zugfahrt (natürlich klimatisiert und mit reservierten Plätze), ein Boot und eine Fahrt mit einer Fahrrad-Rikscha durfte auch nicht fehlen.

Doch ich hab nicht nur Schönes gesehen … Leider. Ich hab sehr viel Armut und Elend gesehen. Kinder und Frauen, die auf dem Feld oder Baustellen, bei weit über 40 Grad Hitze, gearbeitet haben.

Menschen, die in Unterkünfte hausen, dass es schon menschenunwürdig ist. Kinder, denen man angesehen hat, dass sie Hunger haben und trotzdem nicht gebettelt haben. Wenn die Leute ihre Kinder genauso behandeln würden wie Ihre Heilige Kühe, müsste kein Kind an Hunger leiden. Für mich unbegreiflich das für Kühe Futter gekauft wird. Wie sagte unser Reiseleiter Anu immer „andere Länder, andere Sitten“

Doch eines ist mir aufgefallen. Die Menschen sind da sehr sehr freundlich. Sie haben uns immer angelächelt und gewunken. Für die Einheimischen waren wir die Exoten. Sehr oft sind wir fotografiert worden oder wir sind gefragt worden, ob wir uns mit Ihnen fotografieren lassen würden.
Woran ich mich wieder mal nicht gewöhnen würde, ist der Lärm und der Dreck. Ich dachte bisher das nichts Vietnam und Kambodscha übertreffen kann, was Lärm angeht. Weit gefehlt, immer und ständig wird gehupt, und das sehr penetrant. Doch so viel Müll auf den Straßen hab ich noch nie irgendwo gesehen.

Mein Fazit: Indien muss man selbst erlebt haben sonst glaubt man nicht, was erzählt wird oder was man im Fernsehen gezeigt bekommt. Für mich war es eine sehr gelungene Reise mit einer tollen kleine Gruppe.

Schaut Euch die Fotos an und ihr könnt Euch vielleicht ein bisschen vorstellen was ich meine. Es sind ja nur knapp 1500 3 (nicht alle sind perfekt aber ich will sie Euch nicht vorenthalten. Ich musste auch Sitzfleisch haben, sind immerhin 3000 Km gefahren 37

Anmerkung: Einige Fotos hat mir Jürgen Strub (ein Mitreisender) zur Verfügung gestellt. Diese Fotos sind beschriftet und dürfen nicht ohne seine Genehmigung kopiert werden. DANKE Jürgen!!!

 

Tag 1 Delhi: Jama Masjid, die größte Moschee Indiens, Mahatma Gandhi Denkmal, Sikh Tempel

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Tag 2 Mandawa: Ausflug mit einem von Kamelen gezogenen Wagen

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Tag 3 Bikaner: typischen Havelis, Kamelfarm, Junagarh Fort

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Tag 4 Sodakore: Farmtour, Kochvorführung

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Tag 5 Jaisalmer : Stadtbesichtigung, mit Geländewagen zu den Dünen, Kamelritt bei untergehender Sonne, Barbecue-Abendessen in den Dünen

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Tag 6 Jodphur „Die Blaue Stadt“: Mehrangarh Fort, Basar in Jodhpur

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